SG Buochs



Statuten SG Buochs
Statuten Schützenbruderschaft

Schützengesellschaft Buochs seit 1845

Mitgliederbestand zählt rund 95, davon etwa 55 lizenzierte und sehr aktive, Mitglieder. 
Die Buochser Schützen schiessen mit vier verschiedenen Waffenarten: Karabiner 31, Sturmgewehr 57, Sturmgewehr 90 und Standardgewehr.
Die SG Buochs hat einen Schützenrat und nicht einen Vorstand, der 58. Präsident ist im Amt. Unser Ehrenpräsident heisst Vogel Adolf.

Eckwerte einer traditionellen Gesellschaft

Im Jahre 1824 wurde der schweizerische Schützenverein gegründet. Die ersten Statuten der Buochser Schützen bestehen seit dem Jahre 1836.
Die eigentliche Gründung der Schützengesellschaft Buochs geht auf das Jahr 1845 zurück. Geschossen wurde in Buochs aber schon viel früher.
Der erste Schiessstand befand sich «ennet» dem Aawasser, im Haus Martin Ettlin.

Denn am 9. Herbstmonat 1798, als die Franzosen unser Dorf verwüsteten, hiess es, sie kamen von Ennetbürgen her
beim Schützenhaus über das Aawasser und stürmten dem Dorfe zu.
Nebst Schiessplätzen auf der Liegenschaft «Ebnet» und im «Paradies» wurde Jahrzehnte lang im heute noch so benannten Schützenhaus an der Ennetbürgerstrasse geschossen.
Der Zeigerstand befand sich ungefähr auf der Höhe der protestantischen Kirche.

Ein mutiger Entscheid

Im Jahre 1919 beschlossen die Mitglieder, zusammen mit dem Wehrverein Ennetbürgen, das Schützenhaus «Herdern» zu bauen.
Über 80 Jahre betreiben die beiden Vereine unter der Leitung und Verantwortung der «Herdernverwaltung» ihre Schiessanlässe gemeinsam,
das gesellschaftliche Leben dennoch weitgehend autonom. Nach vielen Umbauten und Anpassungen,
sei es aus Schiess-, Sicherheits- oder lärmschutztechnischen Anforderungen kann man heute festhalten, dass das Schützenhaus auf Top Niveau ist.
Dank früherer weitsichtiger Bauweise und dem heutigen engagierten Auftreten aller Mitglieder beider Sektionen
rund um die LSV hat die SA Herdern mit 24 Scheiben eine zukunftsweisende Richtung in Nidwalden eingeschlagen.

Die Tochter wird geboren

Infolge der Munitionsknappheit während den Kriegsjahren wurde die Gesellschaft aktiv und baute im Aamättli den Kleinkaliberstand.
Die Umstände zwangen den Schützenrat nach Alternativen zu suchen,
damit das Gesellschaftsleben weiter gehen und die Schiessanlässe wie z.B. das begehrte Kilbischiessen geschossen werden konnte.
Dadurch wurde eine Zeit lang vermehrt auf 50 Meter statt auf 300 Meter geschossen.

Ein Verein etabliert sich: Aus dem damaligen Zwang entstand in all den Jahren ein Verein, welcher heute stolz auf 60 Jahre zurückblicken kann.
Dass die Buochser Schützen Traditionen und Neuzeit in Einklang bringen,
kann am Entstehen der modernen und regional einzigartigen Kleinkaliberschiessanlage Aamättli betrachtet werden.